Jenseits des Holocausts

31. Juli 2010 | Von rrauch | Kategorie: Was bleibt

Die Alte Synagoge in Essen hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich: 1938 wurde sie in Brand gesteckt, nach dem Krieg stand sie noch lange als mahnende Ruine im Stadtzentrum, schließlich wurde sie zu einer Ausstellungsstätte für Industriedesign.

Von Raphael Rauch und Ronja von Wurmb-Seibel

Will den "Jewish way of life" rüber bringen: Edna Brocke, Leiterin der Alten Synagoge in Essen (Foto: Ronja von Wurmb-Seibel)

Will den "Jewish way of life" rüber bringen: Edna Brocke, Leiterin der Alten Synagoge in Essen (Foto: Ronja von Wurmb-Seibel)

Erst 1980 wurde die Alte Synagoge zur Gedenkstätte und zum politisch-historischen Dokumentationsforum. 28 Jahre später beschloss die Stadt Essen, eine kulturelle Begegnungsstätte zu errichten. Sie wurde am 14. Juli 2010 eröffnet.

Die neue Ausstellung will Juden nicht auf die Rolle der Opfer in der NS-Zeit reduzieren. Stattdessen soll ein vielseitiger jüdischer „way of life“ präsentiert werden. Museumsleiterin Edna Brocke erklärt, warum.

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